Sie sind hier: Startseite > News > News 2018 

eVergabe seit 18.10.2018 verpflichtend

(18.10.2018)

Seit dem 18.10.2018 sind alle Vergabestellen verpflichtet, die Kommunikation mit den Bewerbern/Bietern auf elektronischem Wege abzuwickeln. Die Regelung gilt zunächst nur für den Oberschwellenbereich von öffentlichen Auftragsvergaben. Das bedeutet für Bieter, die sich an öffentlichen Ausschreibungen beteiligen wollen: Sie müssen ihre Angebote elektronisch einreichen. Sofern vom Auftraggeber gefordert, müssen sie diese auch mit einer elektronischen Signatur versehen, um gemäß den Anforderungen der Vergabestellen ihr abgegebenes Angebot rechtsverbindlich vorzulegen.

Wenn Unternehmen sich regelmäßig an öffentlichen Ausschreibungen beteiligen, kann es sich daher empfehlen, die erforderliche Ausstattung zur elektronischen Signatur bereits im Vorfeld anzuschaffen. Auf diese Weise vermeiden sie, angesichts von Abgabefristen von elektronischen Ausschreibungen in zeitliche Engpässe zu geraten.

Von dem digitalen Vergabeverfahren profitieren insbesondere die Vergabestellen, indem sie Papier, Zeit und Geld sparen. Doch auch die Bieter haben Vorteile: Der Ausschreibungsprozess verläuft insgesamt schneller, per Software werden sie durch das Verfahren geleitet bis hin zum abschließenden Versand ihres Angebots.

Mit der verpflichtenden eVergabe zum 18.10.2018 erreicht die sukzessive Einführung der Online-Abwicklung öffentlichter Ausschreibungen einen wichtigen Meilenstein. Im Unterschwellenbereich wird die Online-Abwicklung öffentlicher Ausschreibungen zum 01.01.2019 bzw. 01.01.2020 verpflichtend. Die Einführung der verpflichtenden eVergabe beruht auf den EU-Vergaberichtlinien.
 

Impressum Datenschutzerklärung