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eVergabe ab Stichtag 18.10.2018 verpflichtend

(20.06.2018)

Ab dem 18.10.2018 sind alle Vergabestellen verpflichtet, die Kommunikation mit den Bewerbern/Bietern auf elektronischem Wege abzuwickeln. Die Regelung gilt zunächst nur für den Oberschwellenbereich von öffentlichen Auftragsvergaben. Das bedeutet für Bieter, die sich an öffentlichen Ausschreibungen beteiligen wollen: Sie müssen ihre Angebote elektronisch einreichen und diese mit einer elektronischen Signatur versehen, um gemäß den Anforderungen der Vergabestellen ihr abgegebenes Angebot rechtsverbindlich vorzulegen.

Wenn Unternehmen sich regelmäßig an öffentlichen Ausschreibungen beteiligen, kann es sich daher empfehlen, die erforderliche Ausstattung zur elektronischen Signatur bereits im Vorfeld anzuschaffen. Auf diese Weise vermeiden sie, angesichts von Abgabefristen von elektronischen Ausschreibungen in zeitliche Engpässe zu geraten.

Mit der verpflichtenden eVergabe zum 18.10.2018 erreicht die sukzessive Einführung der Online-Abwicklung öffentlichter Ausschreibungen einen wichtigen Meilenstein. Bereits seit dem 18.04.2016 müssen öffentliche Vergabestellen ihre Bekanntmachungen elektronisch veröffentlichen und die Vergabeunterlagen elektronisch zur Verfügung stellen. Zudem mussten zum 18.04.2017 die zentralen Beschaffungsstellen auf die elektronische Kommunikation bei der Auftragsvergabe umstellen. Diese Regelung wird nun zum 18.10.2018 auf die übrigen Vergabestellen ausgeweitet. Im Unterschwellenbereich wird die Online-Abwicklung öffentlicher Ausschreibungen zum 01.01.2019 bzw. 01.01.2020 verpflichtend.

 

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