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Verpackungsverordnung & Signatur

Transparenz und Verantwortung bei der Verpackungsentsorgung – diese Ziele verfolgt die fünfte Verpackungsverordnung, die seit dem 01.01.2009 gilt. Sachverständige müssen sich nicht nur mit dem neuen Verfahren, sondern auch mit der qualifizierten elektronischen Signatur vertraut machen. Die Verordnung setzt auf eine rein elektronische und damit möglichst effiziente Kommunikation zwischen den Beteiligten.

Rund 5000 Unternehmen, die als Hersteller und Vertreiber für etwa 95 % des gesamten Verpackungsaufkommens verantwortlich sind, sind von dem Verfahren betroffen. Sie müssen auf elektronischem Wege eine Vollständigkeitserklärung (VE) anfertigen, in der sie das Material und die Menge der Verpackungen beschreiben, die an die privaten Endverbraucher gelangen. Die VE wird bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK) in einem Register hinterlegt.

Doch zuvor muss ein Testierer die Korrektheit der VE bestätigen, indem er die VE-Prüfbescheinigung auf elektronischem Wege unterschreibt. Als Testierer können öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, vereidigte Buchprüfer oder DAU-Umweltgutachter tätig werden. Sie benötigen für das Verfahren eine qualifizierte elektronische Signaturkarte, ein Kartenlesegerät sowie eine eigene Anwendungssoftware zum Signieren von Daten gem. PKCS7-Format.

Merkblatt Signatur & Verpackungsverordnung (88.9 KB)

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