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Elektronische Rechnung & Signatur

Etwa sechs Milliarden Rechnungen stellen deutsche Unternehmen jährlich aus. Immer mehr dieser Rechnungen finden ihren Weg zum Empfänger online und nicht im Briefumschlag. Rechtlich kein Problem – solange die Echtheit und die Unversehrtheit der Rechnungsdaten gewährleistet ist. Nur nur unter dieser Voraussetzung darf der Rechnungsempfänger die ausgewiesene Umsatzsteuer als Vorsteuerabzug geltend machen.

Um die Echtheit und Unversehrtheit der Rechnungsdaten zu garantieren, setzte der Gesetzgeber zunächst ausschließlich auf die elektronische Signatur. Seit 2004 galt: Elektronische Rechnungen, die der Absender nicht mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen hat, berechtigen den Rechnungsempfänger nicht zum Vorsteuerabzug.

Seit dem 01.07.2011 brauchen elektronische Rechnungen dagegen nicht mehr zwingend eine qualifizierte elektronische Signatur, um zum Vorsteuerabzug zu berechtigen. Zulässig sind nun auch innerbetriebliche Kontrollverfahren, mit denen im Unternehmen ein verlässliche Prüfpfad zwischen Rechnung und zugrundeliegender Leistung geschaffen wird. Das ergibt sich aus dem Steuervereinfachungsgesetz 2011, das der Bundesrat am 23.09.2011 verabschiedet hat. Selbstverständlich kann aber auch weiterhin die elektronische Signatur verwandt werden.

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