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eANV und Signatur

Im Rahmen des elektronischen Abfallnachweisverfahrens müssen insbesondere Entsorgungsnachweise und Abfallbegleitscheine elektronisch signiert werden. Für Übernahmescheine ist eine elektronische Signatur nicht erforderlich.

Jeder Mitarbeiter, der im Rahmen des eANV-Verfahrens elektronisch signiert, benötigt eine eigene Signaturkarte. Denn ebenso wie eine handschriftliche Unterschrift ist auch die elektronische Unterschrift immer an eine einzige natürliche Person, nicht an eine Firma gebunden. Im Unternehmen muss also rechtzeitig festgelegt werden, wer eine Signaturkarte erhalten soll.

Ähnlich wie beim bisherigen Ablauf müssen beim elektronischen Abfallnachweisverfahren der Abfallerzeuger, der Abfallbeförderer und der Abfallentsorger nacheinander auf dem Abfallbegleitschein unterschreiben. Die einzelnen Signaturen werden dabei in einer sogenannten „Layer-Technik“ angebracht, d.h. die Erklärungen und Signaturen der drei Parteien werden hier in einer einzigen Datei übereinander geschichtet.

Mit dem elektronischen Abfallnachweisverfahren werden die Unternehmen auch dazu verpflichtet, elektronische Register zu führen. Hierin bewahren sie die eANV-Dateien auf. Dabei ist zu beachten, dass der Sicherheitswert einer elektronischen Signatur im Laufe der Jahre abnimmt. In diesem Falle müssen die Daten übersigniert werden, wozu sich aber auch einfachere Signaturmethoden wie z.B. Zeitstempel anbieten.

Merkblatt eANV & Signatur (83.1 KB)

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